GESCHICHTSVEREIN DILLENBURG e.V.
Dillenburg um 1840

AKTUELLES

Auch der Geschichtsverein Protestiert

Die Nachricht über die Schließung des hessischen Landgestüts hat uns alle sehr getroffen. Auch wir, der Geschichtsverein Dillenburg, protestieren gegen die Schließung. 

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Drei auf einen Streich 

In diesem Frühjahr 2017 war es endlich so weit, dass im Weinberg die Pavillons zur Kaiserlinde und Presbers Lust gründlich saniert werden konnten und zugleich das Adolphstempelchen an Dach und Wänden neue Anstriche erhielt. Die Holzkonstruktion der Pavillons war an einigen Stellen ziemlich morsch geworden, weil die Dachbleche darüber durchgerostet waren. Die faulen Balken wurden fachgerecht ersetzt, die Dächer mit „Scharen“ aus Aluminium vollständig neu gedeckt und neue Farben aufgetragen. Die Anstriche am Adolphstempel besorgte Karin Pflug mit ihren fleißigen Helfern vom CDU-Ortsverband in selbstlosem Einsatz.
Großzügige Spenden von Dillenburger Bürgern sowie eigene Rücklagen haben den Geschichtsverein in die Lage versetzt, heimische Handwerksbetriebe mit der Ausführung der Sanierungsarbeiten zu beauftragen.
Wir würden uns sehr freuen, wenn auch weitere Vorhaben des Geschichtsvereins tatkräftig unterstützt würden.
Dies ist möglich durch eine Mitgliedschaft im Geschichtsverein (Jahresbeitrag 15,00 € für Einzelpersonen, 23,00 € für Ehepaare) oder über finanzielle Spenden auf unser Konto bei der Sparkasse Dillenburg, IBAN: DE78 5165 0045 0000 0064 37.
Bei Bedarf wird eine Spendenquittung ausgestellt.
Ebenfalls ist es möglich eine zweckgebundene Spende zu tätigen. Bitte geben Sie dies dann entsprechend an. Zweckgebundene Spenden, auch nach Abschluss der Sanierungsarbeiten, für die Pavillons im Weinberg sind möglich.
Wir freuen uns, dass wir mit unserer Arbeit wieder ein Stück historisches Dillenburg erhalten können.
Die drei aufgefrischten und öffentlich zugänglichen Schutzhäuschen sind wieder Schmuckstücke im Weinberg und dem angrenzenden Areal geworden. Die Mitglieder des Geschichtsvereins wie auch die zahlreichen Spender hoffen nun, dass diese Orte zur Freude der Spaziergänger, Wanderer und Besuchsgruppen genutzt werden, aber auch von mutwilliger Beschädigung verschont bleiben


   Adolphstempel
  
Die Schutzhütte wurde schon 1897 errichtet und
   erinnert an den Dillenburger Landesherrn (von 1839
   bis 1866) Herzog Adolph von Nassau. Die Gesamt-
   kosten betrugen 1733 Mark.Fabrikant Schramm
  spendete  genau den Betrag, der ihm 1884 für den
  Ankauf des Bismarckpavillon gezahlt worden war,
  nämlich 1175 Mark. Das "Adolphstempelchen" hatte
  schon einen Vorläufer. Anläßlich des 25jährigen
  Regierungsjubiläums des Herzogs Adolph von Nassau, wurde eine mit einem Ginsterdach gedeckte Holzhütte errichtet.

   Kaiserlinde
  
Auf der oberen Viehweide, zwischen der "Oberen
   Eberhard" und dem Stadtwald "Eichenrück", liegt die
   Schutzhütte "Kaiserlinde". Sie wurde am 29. August
   1886 eingeweiht und ist ebenfalls eine Stiftung des
   Industriellen Friedrich Schramm. Die vor der Hütte
   stehende Linde ist ein Ableger der "Wilhelmslinde"
   und wurde im Jahre 1873 als "Kaiserlinde" ge-
   pflanzt.




   Presbers Lust
  
Noch zu Lebzeiten ehrte man den verdienstvollen
   Vorsitzenden des Dillenburger Verschönerungs-
   vereins (1878-1898) und  Konservator des
   Wilhelmsturmes (1893-1901), Zeichenlehrer
   Peter Presber (1824-1909), mit der Errichtung von
   "Presberslust". Diese Schutzhütte wurde im Jahre
   1893 im Distrikt "Oberer Eichenrück" aufgerichtet.
                                                              Stifter war der Tabakwarenfabrikant Georg
                                                              Landfried.

 

Geschichtsverein Dillenburg e.V. | © design by W.Henrich | Texte:E. Ossner | Bilder:R.Krenzer